Ethisch veranlagen

Ethisch veranlagen: Rendite mit gutem Gewissen Wer sein Geld anlegt, möchte dafür eine angemessene Rendite lukrieren. Unabhängig davon kann Geldanlage auch eine Möglichkeit sein, positiven Einfluss auf gesellschaftliche und ökologische Entwicklungen zu nehmen.

Diese so genannten ethischen oder nachhaltigen Geldanlagen sind in den vergangenen Jahren stark im Aufwind. Nachhaltige Veranlagungsprodukte sind vielfältig und finden sich in jeder Kategorie. Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze, auf welche Weise die Auswahl jener Titel getroffen wird, die Eingang in ein Portfolio finden.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Stand: Juni 2012

Die veröffentlichten Prospekte sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-GmbH stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache zur Verfügung.

 

Rechtliche Hinweise

"Nachhaltigkeit" erweitert das magische Dreieck der Geldanlage um eine vierte Dimension.

 "Grünes Geld", "nachhaltige Veranlagung" bzw. "ethisch-ökologisches Investment" sind nur einige von zahlreichen Begriffen für Geldanlageformen, die ökologische, soziale bzw. ethische Aspekte berücksichtigen. Das oft zitierte magische Dreieck der Geldanlage, das die Teilbereiche Rentabilität, Sicherheit und Liquidität umfasst, wird um eine vierte Dimension ergänzt: eine ethisch-ökologische Dimension. Kurz: Nachhaltigkeit bedeutet, soziale, ökonomische und ökologische Ziele gleichberechtigt zu behandeln.

Geschichte der nachhaltigen Geldanlage

Die Geschichte der Nachhaltigen Geldanlage geht auf die Religionsgemeinschaften der Quäker und Methodisten in den Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert zurück. Sie schlossen Geldgeschäfte, die mit dem Sklavenhandel zu tun hatten, kategorisch aus. Der 1928 gegründete Pioneer Fund gilt rückblickend als erster Ethik-Investmentfonds und beinhaltet keine Unternehmen, die Alkohol, Tabak oder Waffen produzierten. Modernes "Ethisch-ökologisches Investment" entstand vor dem Hintergrund der Proteste gegen den Vietnam-Krieg und die Apartheidpolitik Südafrikas.

Viele Investoren wollten nicht mehr in Unternehmen und Branchen investieren, die von Krieg und Ungerechtigkeit profitierten. Im Zuge der Nachhaltigkeitsdebatte in den 70er- und 80er-Jahren entwickelten sich Anlageformen, die sich die Förderung zukunftsfähiger Produkte und Technologien zum Ziel setzten. Viele Entwicklungen und Innovationen in der Energiewirtschaft und Umwelttechnik wurden erst durch Investoren möglich, die die Relevanz von ethisch-ökologischen Komponenten erkannten und von deren langfristigem Erfolg überzeugt waren.

Gütesiegel

Um die Seriosität von nachhaltigen Veranlagungsformen zu prüfen, haben sich einige Zertifizierungen etabliert: 

  • Umweltzeichen Investmentfonds: Damit werden seit 2004 Fonds gekennzeichnet, die dem nachhaltigen Kriterienkatalog des Umweltzeichens entsprechen.
  • Eurosif Transparenzlogo: Eurosif ist ein europaweiter Zusammenschluss, der es sich zum Ziel gesetzt hat, nachhaltiges und verantwortliches Agieren auf den Finanzmärkten anzuregen und voranzubringen.
  • ÖGUT: Seit beinahe einem Jahrzehnt zeichnet die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) die nachhaltige Veranlagungspolitik der Vorsorgekassen aus.

* Quelle: Raiffeisen Capital Management


Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Stand: Juni 2012

Die veröffentlichten Prospekte sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-GmbH stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache zur Verfügung.

 

Rechtliche Hinweise

Sie wünschen mehr Informationen?

Die kompetenten Raiffeisenberater informieren Sie gerne und beantworten Ihre Fragen.